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Informationen und Auskünfte

Ebersdorf auf dem Stand der Technik

Überall im Gemeindegebiet sind mindestens 30 Mbit/s verfügbar

Schon seit etwa fünf Jahren beschäftigt sich Breitbandpate Tom Schultheiß mit dem Ausbau in Ebersdorf b.Coburg. Während einst insbesondere die Jüngeren und Technikbegeisterten Wert auf eine gute Internetleistung legten, rückte das Thema in Zeiten der Corona-Krise in den Fokus der breiten Bevölkerung. Homeoffice, Homeschooling, Videokonferenzen und -Telefonie waren für viele an der Tagesordnung.

Nach zwei Verfahren, in denen es geschafft wurde überall im Gemeindegebiet mindestens 30 Mbit/s sicherzustellen, ist man in Ebersdorf b.Coburg mittlerweile beim dritten Verfahren angekommen. Zeit, einmal auf das Getane zurück zu blicken:

Als das Telefon noch eine Wahlscheibe hatte und das Fernsehgerät mit Sendeschluss und Testbild ins Wohnzimmer flimmerte, gab es sie schon: die im Boden verlegten Leitungen für Telefon und Kabel. Und genau diese Netze wurden im Laufe der Zeit für die neuen Techniken ertüchtigt.
In der gesamten Gemeinde Ebersdorf b.Coburg gibt es insgesamt drei Netze, die für Internet und Telefonie in Betracht kommen: das der Telekom - somit quasi das alte Telefonnetz, das von Vodafone/Kabel Deutschland - also das alte Kabelnetz und in ganz kleinen Teilen das eigene Netz von SÜC-Dacor.

Über diese Leitungen werden knapp 1.500 Anschlüsse mit mehr als 500 Mbit/s im Download versorgt. Dazu sind bereits etwa 50 FttH-Anschlüsse vorhanden, mit denen Glasfaser bis ins Haus kommt. Somit sind drei Viertel der Haushalte in Ebersdorf b.Coburg schon sehr gut versorgt.

In Zusammenarbeit mit der Telekom hat die Gemeinde Ebersdorf b.Coburg in den letzten fünf Jahren das Telekomnetz unter Einbeziehung von Fördermitteln stark verbessert. Überall im Gemeindegebiet sind so mindestens 30 Mbit/s verfügbar. Ein Technikstand, der für Privatkunden derzeit meist ausreichend ist. Dies wurde hauptsächlich durch das Verlegen von Glasfaser bis zum Letztverteiler vor dem jeweiligen Hausanschluss umgesetzt (FttC). Die letzte Meile besteht aus Kupferkabel, das noch durch Glasfaser ersetzt werden kann. Mit der sogenannten „Vectoring-Technik“ hat die Telekom die Technik in den letzten drei Jahren nochmals verbessert, so dass auch aus den Kupferkabeln mehr Leistung gezogen werden kann.

Auch wenn man sich derzeit auf dem aktuellen Stand der Technik befindet, ist das Ende des Möglichen noch nicht erreicht. Als großes Ziel sieht man den Endausbau mit Glasfaser direkt bis in jedes Haus. Allerdings wird sich das aufgrund von begrenzten finanziellen, baulichen und personellen Ressourcen nicht vor 2030 verwirklichen lassen. Vorrang haben derzeit die Haushalte, die noch nicht so gut versorgt sind, also nur die Mindestanforderungen erfüllen. So sollen in nächster Zeit 500 Anschlüsse verbessert werden. Die Planungen für einen Einstieg ins neue bayerische „Gigabitförderprogramm“ laufen bereits.

„Auch wenn wir aktuell ganz gut versorgt sind, bleibt das Thema Breitbandausbau dauerhaft auf der Agenda. Derzeit gilt Glasfaser als zukunftsweisende Technologie, vielleicht ändert sich das in ein paar Jahren wieder. Wir bleiben auf jeden Fall dran und versuchen stets mit dem technischen Fortschritt Schritt zu halten“, so Breitbandpate Tom Schultheiß.

Ähnlich sieht es beim Mobilfunk aus. Auch hier haben die Anbieter im letzten Jahr bestehende Masten und Techniken verbessert, so dass die Netzverfügbarkeit im Gemeindegebiet nahezu flächendeckend gegeben ist.

Einen Überblick der Breitbandversorgung gibt die gleichnamige Seite https://breitbandmessung.de/kartenansicht-funkloch
Wo es schon 5G gibt, zeigt die Seite zum Telekom-Netzausbau unter https://www.telekom.de/start/netzausbau

Bis zu 250 Mbit/s dank Vectoringtechnik

Neues von der Telekom
Eigenwirtschaftlicher Ausbau für schnelles Internet

Durch Einsatz der Vectoringtechnik können jetzt in bestimmten Bereichen von Ebersdorf und Frohnlach Geschwindigkeiten von 50 bis 250 MBit/s erreicht werden. Möglich macht dies der eigenwirtschaftliche Ausbau der Telekom. Mehr als 200 Gebäude und somit ca. 500 Haushalte profitieren von dieser Maßnahme, die ganz ohne staatliche Förderung umgesetzt wurde. Und die Geschwindigkeit ist noch nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Die betroffenen Haushalte liegen in den folgenden Straßen:
Alte Poststraße, Am Teich, Canterstraße, Flurstraße, Frohnlacher Straße, Hintere Wilhelmstraße, Hofgasse, Jahnstraße, Schulstraße, Sulzenstraße, Wiesenstraße, Wilhelmstraße, Ebersdorfer Straße, Ehrlicherstraße, Gartenstraße, Grünberger
Weg, Hauptstraße, Hinterm Rathaus, Ringstraße, Rötenbachstraße

Wichtig:

  • Die schnellen Geschwindigkeiten kommen nicht von selbst ins Haus. Auch für bereits bestehende Anschlüsse erfolgt keine automatische Anpassung der Geschwindigkeit. Wer das Tempo bei sich zu Hause erhöhen will, muss seinen Altvertrag umstellen lassen.
  • Nur die Leitungen der Telekom sind ausgebaut worden. Leitungen anderer Anbieter wie z.B. KabelDeutschland und SÜC-Dacor sind nicht betroffen.
  • Nicht alle Gebäude der genannten Straßen profitieren von dem Ausbau. Wer wissen will, welche Leistung an seinem Telekom-Anschluss verfügbar ist kann
    online nachsehen unter
    https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet oder sich in den Kundenservicebüros der Telekom beraten lassen
    - T-Shop Coburg, Spitalgasse 19, 96450 Coburg (Terminvereinbarung)
    - Tekos e.K., Markt 8, 96450 Coburg
    - Heinze & Bolek, Rosenauer Str. 37A, 96450 Coburg

Kleines Breitband 1x1

Begriffe kurz erklärt

Was ist eine Glasfaser?
Glasfaser sind sogenannte Lichtwellenleiter, die optische Signale in Form von Licht bzw. Lichtsignalen über weite Strecken übertragen können und das in hoher Bandbreite. Deshalb sind Lichtwellenleiter das Übertragungsmedium der Zukunft.

Was bedeutet FttC?
Fibre to the Curb (FttC) bedeutet „Glasfaser bis zum Verteilerkasten“. Die Glasfaserleitungen sind in diesem Anschlussmodell nur von den Vermittlungsstellen bis zu den Kabelverzweigern, den grauen Kästen am Straßenrand, gelegt. Für die letzte Strecke bis zum Endkunden werden weiterhin die alten Kupferkabelleitungen genutzt.

Was bedeutet FttH?
Mit FttH (Fibre to the Home, also „Glasfaser bis nach Hause“) endet die Glasfaser nicht am Verteilerkasten auf der Straße, sondern direkt im Gebäude und wird sogar bis in die einzelnen Wohneinheiten über eine Glasfaservernetzung verteilt. Ein solcher direkter Glasfaseranschluss ermöglicht wesentlich höhere Datenraten und das bei einer nahezu verlustfreien und störungsarmen Signalübertragung.

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Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Tom Schultheiß
Breitbandpate
09562 385-240 09562 385-1240 E 10 schultheisst@ebersdorf.de

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